Projekte
Projekte im Stadtarchiv
Im Folgenden finden Sie eine Kurzdarstellung verschiedener Projekte, die das Stadtarchiv zusammen mit anderen Trägern durchgeführt hat.
Gefangenenlager Oberems
Acht Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Harsewinkel haben im Rahmen des Ausstellungsprojektes 'Zellkultur' drei Monate lang im Stadtarchiv Harsewinkel und im Staatsarchiv Detmold zur Geschichte des Gefangenenlagers Harsewinkel gearbeitet. Zu den Ergebnissen der Forschungen, die in einer Ausstellung dokumentiert wurden, gelangen Sie durch den Link.
NS-Geschichte im Unterricht - Ein Internetprojekt
Im Rahmen des Projektes Erinnerungskultur Ostwestfalen-Lippe, das im Wesentlichen von den Landkreisen Gütersloh und Paderborn getragen wurde, haben sich mehrere Archivarinnen und Archivare aus Ostwestfalen-Lippe mit der Frage beschäftigt, auf welche Weise Dokumente aus Archiven in geeigneter Form auch im Internet für die Nutzung durch Schülerinnen und Schüler bereit gestellt werden können. Beteiligt waren das Staatsarchiv Detmold, die Stadtarchive Bielefeld, Detmold und Harsewinkel, die jeweils exemplarisch für eine Groß-, eine Mittel- und eine Kleinstadt stehen, sowie das Hauptarchiv der von Bodelschwinghschen Anstalten Bethel. Ebenfalls in das Projekt eingestiegen ist das Stadtarchiv Gütersloh.
Die beteiligten Archivarinnen und Archivare waren sich darüber einig, dass die Bereitstellung von Dokumenten im Internet die Arbeit der Schülerinnen und Schüler in den Archiven selbst nicht ersetzen kann und lediglich als Anregung zu verstehen ist, sich bei der Beschäftigung mit dem Nationalsozialismus auch Vorgänge am eigenen Wohnort zu in den Blick zu nehmen und den Weg in die Archive nicht zu scheuen.
Entsprechend den Schwerpunkten der jeweiligen Überlieferung haben die Archive Materialien zu unterschiedlichen Themen in das Internet eingestellt. Die Materialien finden sich auf Website zur Westfälischen Geschichte (http://www.westfaelische-geschichte.de).
Das Stadtarchiv Harsewinkel hat didaktisch aufbereitete Dokumente zu zwei Themenkomplexen im Internet bereit gestellt, die in der Überlieferung der bis 1945 weitgehend katholisch und stark landwirtschaftlich geprägten Gemeinde besonders gut dokumentiert sind:
1. die Konflikte zwischen katholischen Jugendgruppen und der Hitlerjugend und
2. die Beschäftigung von Zwangsarbeiterinnen und Zwangarbeitern in der Landwirtschaft während des 2. Weltkrieg.
Wenn Sie die vom Stadtarchiv Harsewinkel im Internet bereit gestellten Dokumente ansehen wollen, nutzen Sie bitte den Link unten auf dieser Seite.
Erinnern und Gedenken
Aus Harsewinkel zeigen Abbildungen der Gedenktafeln für die Gefallenen aus dem Turmraum der St.-Lucia-Kirche und des alten Kriegerdenkmals traditionelle Formen des Gedenkens, während die archivialischen Dokumente und die Abbildungen des Mahnmals an der Münsterstaße auf moderne Erinnerungsformen verweisen.
Zeitungsberichte zur öffentlichen Diskussion über die Schaffung von Namenstafeln für die Kriegsgefallenendes 2. Weltkriegs aus den Jahren 2004 und 2005 dokumentieren eine Diskussion um öffentliches Erinnern aus der jüngsten Vergangenheit.
Wenn Sie die vom Stadtarchiv Harsewinkel im Internet bereit gestellten Dokumente ansehen wollen, nutzen Sie bitte den Link unten auf dieser Seite.
Zeitreise

Theaterprojekt: Harsewinkeler Kriminalgeschichten
Mit der Aufführung von zwei kleinen Theaterstücken ging am 21. Juni 2008 das Projekt 'Datei löschen? Wollen Sie archivieren?' zu Ende, mit dem sich das Stadtarchiv Harsewinkel an dem ersten Landeswettbewerb 'Archiv und Jugend' des Ministerpräsidenten des Landes NRW beteiligt hatte.
Acht Jugendliche führten vor einem begeisterten Publikum die beiden Stücke 'Der Schmied Drüe und seine Frau' sowie 'Der ertappte Kartoffeldieb' auf. Beide beruhen auf zwei Begebenheiten, die in den Polizeiakten des Stadtarchivs Harsewinkel dokumentiert sind und von Stadtarchivar Eckhard Möller und der Bielefelder Theaterpädagogin Christine Ruis in szenisch darstellbare Fassungen gebracht worden sind. In den Händen der Schauspielerin und Regisseurin Christine Ruis lag auch die theaterpädagogische Leitung des Projektes.
Zu danken ist dem Ministerpräsidenten des Landes NRW und der Sparkasse Gütersloh für die finanzielle Förderung des Projektes und dem LWL-Archivamt für Westfalen für die gute Kooperation.
Theaterprojekt: Der Überfall aufs Kloster
Juden im Nationalsozialismus
Mit der Geschichte der Juden in Harsewinkel befasste sich im Schuljahr 1998/1999 ein Kurs Evangelische Religion der 10. Jahrgangsstufe des Städtischen Gymnasiums Harsewinkel. Auf Anregung der Lehrerin, Frau Birgit Leiendecker, werteten die Schülerinnen und Schüler in drei Gruppen die im Stadtarchiv vorhandenen Dokumente aus, zogen Quellen aus dem Kreisarchiv Warendorf heran und informierten sich in den Lebenserinnerungen der nach Australien ausgewanderten Kate Mendels. Außerdem besuchten Sie den kleinen jüdischen Friedhof in Harsewinkel, das letzte Zeugnis jüdischen Lebens am Ort.
Die Ergebnisse präsentierten die Jugendlichen auf einer CD-Rom. Für ihre Arbeit wurden sie von der Evangelischen Landeskirche von Westfalen mit einem 1. Preis im Schülerwettbewerb 'Juden und Christen' ausgezeichnet. Die CD-Rom kann im Stadtarchiv Harsewinkel eingesehen werden.
Geschichte der Teutoburger Wald Eisenbahn
Stadtarchiv Harsewinkel
Münsterstr. 14
33428 Harsewinkel
Fon: 05247 / 93 51 27 Fax: 05247 / 93 51 19
mailto:
.Sommerrätsel 2011
Lesen Sie auch hier:
- Brasilianisches Filmteam dreht Film über Frere Luis aus Marienfeld
Link - Hier gelangen Sie zum Bericht über den Besuch von Paul Mendels in Harsewinkel
Bericht über den Besuch von Paul Mendels in Harsewinkel





