NRW-Stiftung unterstützt Restaurierung der Sägemühle Meier Osthoff

16.12.2011 - Große Freude herrscht beim Förderverein Sägemühle Meier Osthoff über ein Weihnachtsgeschenk, das wenige Tage vor Weihnachten aus Düsseldorf eintraf. Die NRW-Stiftung Natur, Heimat, Kultur wird die Restaurierung der Sägemühle Meier Osthoff mit 50.000 € unterstützten.
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Freuen sich über die Unterstützung der NRW-Stiftung: Friedhelm Schmitz, Theo Streffing und Eckhard Möller

"Das ist für uns eine großartige Überraschung", erklärte Theo Streffing, Vorsitzender des vor zwei Jahren gegründeten Fördervereins. "Wir können jetzt mit noch mehr Mut an die Restaurierung des Gebäudes und der Sägetechnik und vor allem an die Herstellung eine Infrastruktur für die museumspädagogisch Arbeit herangehen. Wir danken der NRW-Stiftung Natur Heimat Kultur sehr herzlich."

Schon in den vergangenen zwei Jahren hat sich an dem technischen Denkmal vieles getan - auch wenn das auf den ersten Blick nicht sichtbar ist. So wurden das Stauwehr und die Brücke über den Mühlenkanal erneuert sowie das Turbinenhaus instand gesetzt. Außerdem konnte mit Strom-, Wasser- und Telefonanschluss wichtige Infrastruktur für die weitere Arbeit an der Sägemühle geschaffen werden. Vor allem aber hat sich nach langen Überlegungen dank der Hilfe von Harsewinkeler Unternehmen ein Weg gefunden, die 100 Jahre alte Turbine zu restaurieren. Letzte Arbeiten müssen noch erledigt werden, aber am 1. Mai 2012 soll sie erstmals wieder das Sägegatter antreiben.

Mit den Fördergeldern der NRW-Stiftung, öffentlicher Förderung des Landes, des Landschaftsverbandes und der Stadt, privatem Sponsoring und nicht zuletzt dem unermüdlichen Einsatz vieler Aktiver des Fördervereins soll nun im Jahr 2012 damit begonnen werden, das Mühlengebäude und das Sägegatter zu restaurieren. Die Fenster und die Türen sind bereits in der Bearbeitung, anschließend sollen das Mauerwerk erneuert und die Statik stabilisiert werden. Der Förderverein hofft, diese Arbeiten bis zum Ende des Jahres 2012 abschließen zu können.

Anschließend wird es dann darum gehen, in der neben der Mühle stehenden Scheune geeignete Räumlichkeiten für die Betreuung von Besuchern und für museumspädagogische Abgebote zu schaffen. Nicht nur für Besucher aus Nah und Fern, die zu den geplanten regelmäßigen Öffnungszeiten zur Mühle kommen, sondern auch für Schulklassen soll dort ein den unterschiedlichen Bedürfnissen angemessenes Ambiente geschaffen werden.