Der Überfall aufs Kloster - Theaterstück zu den Konflikten zwischen dem Kloster Marienfeld und dem Wigbold Harsewinkel
Jahrhunderte lang stritten die selbstbewussten Einwohner von Harsewinkel mit ihrem Grundherrn um ihre Rechte: das Marktrecht, die Wahl des Bürgermeisters, das Braurecht und überhaupt ihre Freiheit von der Abhängigkeit. Manchmal versuchten sie es mit Bittschriften und Gesuch, manchmal auch mit Gewalt. Manchmal wurde ihnen ein Wunsch erfüllt, oftmals eine Bitte abgeschlagen. Darüber berichten Quellen in Archiven und Abhandlungen in Büchern.

Gemeinsam mit einem Notar beraten Harsewinkeler Bürger über den Antrag auf Verleihung eines Marktrechtes.
Eine ganz andere Form der Darstellung ist am 17. Mai um 19:00 Uhr auf der Bühne der Aula im Gymnasium Harsewinkel zu sehen. Dreizehn Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums haben ein Schuljahr lang unter der Regie von Christine Ruis zwei Spielszenen aus der an Konflikten reichen Geschichte einstudiert. Im ersten Akt geht es um das 1592 verliehene Marktrecht. Aus dem Gesuch der Harsewinkeler und der Urkunde des Bischofs von Münster hat Stadtarchivar Eckhard Möller vier Spielszenen verfasst, die in einer Harsewinkeler Schankstube und im Palast des Bischofs spielen.
Im zweiten Akt steht dann der Überfall auf das Kloster aus dem Jahr 1633 im Mittelpunkt. Nach kurzem Zögern entscheidet sich ein Trupp Harsewinkeler, bewaffnet mit Dreschflegeln und Harken, unter der Führung der Rädelsführer Krahmer und Tor Brüggen zum Kloster zu ziehen und es zu stürmen. Mit welchem Erfolg wird in der letzten Szene des Aktes dargestellt.
Die jungen Schauspielerinnen aus den Jahrgangsstufen 5 bis 10 des Gymnasiums Harsewinkel laden alle interessierten Harsewinkeler herzlich zur einmaligen Vorführung ein. Der Eintritt ist frei. Eine Gelegenheit, Geschichte ganz und gar nicht trocken erleben zu können."
Die jungen Schauspielerinnen aus den Jahrgangsstufen 5 bis 10 des Gymnasiums Harsewinkel laden alle interessierten Harsewinkeler herzlich zur einmaligen Vorführung ein. Der Eintritt ist frei. Eine Gelegenheit, Geschichte ganz und gar nicht trocken erleben zu können."
© Stadt Harsewinkel

