Flohmarktstände, an dem ein Mädchen und vier Frauen Spielzeug und Kleidung anbieten. Die Stände sind gegen den Regen mit Sonnenschirmen geschützt.

Martinssonntag in Marienfeld

Der 29. Martinssonntag in Marienfeld war trotz des schlechten Wetters gut besucht und die Neuerungen des Marienfelder Werbegemeinschaft ein voller Erfolg.

Gestartet wurde wie in den vergangenen Jahren um 11.00 Uhr mit dem Kinderflohmarkt. 129 Tischer waren im Vorfeld vergeben worden, aber auf Grund des Wetters blieben leider einige unbesetzt. Aber die richtigen Flohmarktgänger trotzten dem Nieselwetter und schützen ihre „Schätze“ unter Pavillons, Schirmen und Folie. Diejenigen, die sich auf den Weg gemacht hatten, waren mit den Geschäften zufrieden – sowohl die Händler als auch die Käufer.

Norbert Uphus war wieder als Moderator tätig. Er war nicht nur auf der Bühne am neuen Standort bei Auto Haßmann, sondern tauchte überall im Geschehen auf.

In dem Hüttendorf, welches erstmals entlang der Bielefelder Straße aufgebaut war, gab es selbstgebackene Kekse, heiße Getränke, Chormitglieder verkauften Apfelsinenkisten, frisch im Backhaus gebackenes Brot, Schmuck, Holzartikel, frisch geschnittenes Obst, Selbstgemachtes für die Adventszeit und vieles mehr. Im Nachhinein war es sehr gut, dass das Hüttendorf nicht auf der Postwiese aufgebaut werden konnte, denn der Regen hatte die Wiese teilweise in eine Schlammwiese verwandelt.

Bei der Marienfelder Feuerwehr konnte ein simulierter Mülleimerbrand gelöscht werden.
In der Waschanlage von Auto Haßmann konnte Kunsthandwerk für den Advent angeschaut und gekauft werden.
Der Kölner Ballonkünstler Jörg Missenich zauberte mit seinen Ballons so manches Lächeln auf die Gesichter der Besucher – nicht nur bei den Kindern.
Außerdem hatte die Marienfelder Werbegemeinschaft neben einem Karussell, einer Riesenrutsche, eine Bude zum Pfeile Werfen, Live-Musik auf der Bühne, eine große Tombola auch ein Rodeo-Reiten auf einer Tigerente organisiert.

Fester Bestandteil war wieder die Spendenaktion „Hütti’s Balkanhilfe“. Bustouristik Schürmann hatte wieder seinen Anhänger für Sachspenden zur Verfügung gestellt, der schnell mit gut erhaltenen Sachspenden gefüllt wurde.

Und um 17.00 Uhr traf St. Martin hoch zu Ross im Klosterdorf ein um den Martinsumzug anzuführen. Mitglieder der Feuerwehr begleiteten den Laternenumzug mit unzähligen Fackeln. Am Ende des Umzuges gab es für alle Laternenträger eine frisch gebackene Martinsgans. Zum Glück hatte der Wettergott ein Einsehen und ließ seine Wolken geschlossen, so dass die wunderschönen Laternen nicht zerstört wurden.