Johanneskirche

St.-Johannes-Kirche

Hinter der von Häusern gesäumten Greffener Hauptstraße verbirgt sich die St.-Johannes-Kirche, deren Kirchturm den aus Richtung Harsewinkel und Beelen kommenden Besucherinnen und Besuchern den Weg in den kleinsten Stadtteil weist.

Bereits um 1200 entstand an dieser Stelle eine erste Kirche, an deren romanischen Turm ein gotisches Kirchenschiff mit Chorabschluss angebaut wurde. Nachdem sich diese Kirche an der Wende zum 20. Jahrhunderts als zu klein erwiesen hatte, wurde sie nach Plänen des Architekten Hilger Hertel des Jüngeren nach Norden, Süden und Westen erweitert. Außerdem erhielt sie einen neuen Turm, sodass die St.-Johannes-Kirche außen ein weitgehend neugotisches Gepräge hat. Im Mittelschiff und im Chor sind dagegen noch die gotischen Gewölbe erhalten. Von der barocken Ausstattung der Kirche sind vor allem der Hochaltar und die Kanzel hervorzuheben, während der in der spätgotischen Pokalform gestaltete Taufstein von 1500 stark überarbeitet ist.