Internationaler Frauentag

Der Internationale Frauentag erinnert  weltweit an den ersten Frauentag 1911, an dem sich in verschiedenen Ländern mutige Frauen versammelten, um gleiche politische Rechte , gleiche Bildung und finanzielle Unabhängigkeit einzufordern. Nach wie vor haben viele dieser Forderungen  Bestand.

In Harsewinkel werden rund um den Internationalen  Frauentag  am 8. März 2017 unter dem Thema „Gleichstellung leben  -    Eigene Existenz sichern“  wieder mehrere Veranstaltungen vom 8.03. bis zum 29.03.2017 zu den Themen  Frau und Beruf, Frau und gerechte Bezahlung im Berufsleben, Frauen und Rente,  Frauen und Migration/Integration,  Mädchen und Medienkompetenz sowie Elternmedienkompetenz, durchgeführt.

Schwerpunktveranstaltungen  in Harsewinkel sind in diesem Jahr das schon traditionelle „Internationale  Frauenfest“  im Gemeinschaftshaus Dammans Hof am 8. März, der „Mädchentag“  in der Villa am 10. März und  der „Treffpunkt Gleichstellungsstelle  im Rathaus“ zum Thema „Frauen und Rente“ am 29. März 2017.

8. März 2017, 16 – 19 Uhr Internationales Frauenfest:  Frauen leben Vielfalt hier und anderswo
Musikalisches Highlight zum  Internationalen Frauenfest im Dammanns Hof wird diesmal die Gruppe  „Cuerdas Magicas„  sein.  Die beiden Musikerinnen Graciela Medina und Hannelore Wieland werden mit ihren exotischen Instrumenten wie beispielsweise der südamerkanischen Harfe und dem Charango aus Bolivien temperamentvolle,  rhythmische Kompositonen aus der faszinierenden Musikwelt Europas und Lateinamerikas vorführen.

10. März 2017, 15 – 18.30 Uhr Mädchentag
„Wir Mädchen in der Medienwelt“ und anschließender Der Internationale Frauentag erinnert  weltweit an den ersten Frauentag 1911, an dem sich in verschiedenen Ländern mutige Frauen versammelten, um gleiche politische Rechte , gleiche Bildung und finanzielle Unabhängigkeit einzufordern. Nach wie vor haben viele dieser Forderungen  Bestand.

Mädchen und junge Frauen partizipieren im Internet auf vielfältige Art und Weise,  engagieren sich individuell auf Blogs oder Homepages oder kollektiv in diversen sozialen, populärkulturellen oder ästhetisch-politischen Netzwerken. Auffällig ist, dass sie sich mit Vorliebe geschlechtshomogene oder mädchendominierte Räume suchen oder schaffen. Es fällt ihnen hier offenbar leichter, ihre Themen und Bedürfnisse zu artikulieren, sich kulturell und politisch zu engagieren und zu solidarisieren. Um diesem Bedarf gerecht zu werden und Mädchen einen souveränen und verantwortungsvollen Umgang mit  den digitalen Medienwelten  zu vermitteln, bietet der KoKO/M diesen Mädchentag an. Dabei geht es um die Vermittlung und das Erlernen und Üben eines kompetenten, kritischen Umgangs mit modernen Medien, mit echter Freundschaft und „sogenannter  Freundschaft“ im Facebook, es geht um  Verantwortung für sich selbst und für die Freundinnen und Freunde,  den Umgang mit Google, What’s App, Twitter, Instagramm  usw.
Am Mädchentag werden außerdem verschiedene Workshops angeboten, wie „Mädchen-Miteinander-Bingo“, „Sketche zur Freundschaft“,  ein Kurzfilm kann von den Mädchen gedreht werden usw.   

10. März 2017, 18 Uhr 19.30 Uhr, Elternabend, Elternmedienkompetenz  ist gefragt - Die Jugendschutzbeauftragte Ranka  Bijelic bietet Antworten an
Das Thema „Umgang mit modernen Medien“  bedeutet für viele Eltern eine tägliche Herausforderung!  Was nützt und was schadet ihren Kindern/Jugendlichen?  Der gesellschaftliche Anspruch an eine Medien-Erziehungskompetenz der Eltern ist groß und überfordert manche.  Deshalb brauchen Eltern, aber auch das System Familie als Ganzes,  beratende, kommunikative und informierende  Unterstützung in Sachen Medienbildung. Eltern sollen ihre Kinder in deren Medienerfahrungen begleiten, aber ihnen auch Grenzen setzen. 14 % der Eltern formuliert die Medienentwicklung eindeutig als negtive Auswirkung auf das Familienleben (FIM-Studie, 2011).  Daher sind besonders  angesprochen zu dieser Veranstaltung alle Eltern, die sich informieren wollen zur Medienkompetenz, die  „sich abgehängt fühlen“,   die Fragen haben an die Jugendschutzbeauftragte,  wie sie sich medienkompetent  fit machen können  usw.. Anmeldungen in der Villa  für den Elternabend sind erwünscht, jedoch sind auch spontane Teilnehmer und Teilnehmerinnen willkommen!

29. März 2017, 14 – 15.30 Uhr; Treffpunkt Gleichstellungsstelle im Rathaus  – Frauen und Rente
Ein Vortrag zur Altersrente mit Fragerunde  durch die Deutsche Rentenberatung , Bielefeld, Frau Wich. Welche erwerbstätigen Zeiten zählen für die Rentenversicherung?  Wie wirken sich Stellenbefristungen, Teilzeit, Kindererziehungszeiten, Scheidung und sinkendes Rentenniveau auf die Altersrente insbesondere von Frauen aus und was genau hat es mit der vorgezogenen Altersrente auf sich? 
Anmeldungen bis zum 22.03.017 erwünscht an die Gleichstellungasstelle

 Samstag, 18. März 2017, 10.30 – 15 Uhr  in Bielefeld, Infobörse Frau und Beruf  
Frauen, die nach der Elternzeit zurück in den Beruf möchten und Angebote rund um das Berufsleben suchen, können sich hier informieren und neu orientieren.
Infobörse Frau und Beruf in der Raspi Bielefeld, der Volkshochschule,  Ravensberger Park 1, Bielefeld. Dort sind auch die Gleichstellungsbeauftragten aus dem Kreis Gütersloh mit einem Infostand vertreten.

Samstag, 18. März 2017 Equal Pay Day: Rote Handtasche gegen rote Zahlen
Der Equal Pay Day markiert symbolisch die geschlechtsspezifische Lohnlücke. Umgerechnet ergeben sich daraus 77 Tage, die Frauen 2017 umsonst arbeiten. Am 18. März geht es darum,  einzufordern,  Frauenarbeit gerecht zu bezahlen, denn Frauen bekommen immer noch 21 Propzent weniger Lohn/Gehalt  als Männer.  Es geht auch um ein wirksames Entgeltgleichheitsgesetz, das Unternehmen dazu verpflichtet, ihre Entgeltpraxis zu überprüfen und geschlechtergerecht zu gestalten. Außerdem um eine Aufwertung sog. Frauenberufe mit dem Ziel einer höheren gesellschaftlichen und finanziellen Wertschätzung.  Und um eine nachhaltige Reform der Minijobs , um die soziale Sicherung ab der ersten Arbeitsstunde  zu gewährleisten.