Peter Pöppelmann

In seiner westfälischen Heimat ist er kaum bekannt - dafür aber in Dresden und anderen sächsischen Städten. Dort war er vor allem zwischen 1890 und dem Beginn des Ersten Weltkriegs ein viel gefragter und hochangesehener Bildhauer, der immer wieder öffentliche und kirchliche Aufträge erhielt.

Lebenslauf

24. April 1866
Geboren in Harsewinkel

Vater:
Tischler Ferdinand Pöppelmann
Mutter:
Gertrud Pöppelmann, geb. Zurbrüggen

Das Geburtshaus stand am Klusenplatz an der Ecke Münsterstraße / August-Claas-Straße.

1881
Umzug der Familie nach Oelde
Ausbildung zum Tischler

1886
Gesellenjahre bei verschiedenen Münsteraner Tischlereien
Beginn der künstlerischen Ausbildung bei dem Bildhauer Heinrich Fleige

1890
Umzug nach Dresden
Fortsetzung der künstlerischen Ausbildung

1900
Mitglied der Dresdener Kunstakademie

1906
Außerordentliches Mitglied der Berliner Sezession

1907
Professor an der Kunstakademie

6.11.1947
Gestorben in Dresden

Werke von Peter Pöppelmann stehen unter anderem in der Staatlichen Kunstsammlung in Dresden sowie in Museen in Leipzig, Karlsruhe und Oldenburg. Pöppelmann schuf auch Figurenschmuck für das Dresdener Rathaus sowie für die Christuskirche in Dresden und die Jakobikirche in Freiberg/ Sachsen. Die Stadt Harsewinkel erwarb 2001 einen Bronzeguss seiner Badenden.