Kirchen und religiöse Gemeinschaften

Harsewinkel, im östlichen Zipfel des Bistums Münster gelegen, war bis zum Ende des 2. Weltkriegs eine fast ausschließlich katholische Gemeinde. Nur wenige Höfe an der Grenze nach Brockhagen waren evangelisch; hinzu kamen einige hundert Evangelische, die während des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts nach Harsewinkel gezogen waren.

Eine evangelische Kirchengemeinde wurde erst nach dem 2. Weltkrieg gegründet, als durch Flüchtlinge und Vertriebenen die Zahl der evangelischen Christen erheblich gestiegen war. Sie umfasst die beiden Stadtteile Harsewinkel und Marienfeld, während der Stadtteil Greffen zur Evangelischen Kirchengemeinde Sassenberg gehört. Beide Gemeinden gehören zur Evangelischen Kirche von Westfalen.
 
Nachdem Ende der 1980er Jahre viele Aussiedler aus der Sowjetunion und den Staaten der GUS nach Harsewinkel gezogen waren, entstanden die beiden freikirchlichen Gemeinden, die in der Tradition der Mennoniten stehen. Zur gleichen Zeit entstand auch die Syrisch orthodoxe Kirchengemeinde, deren Mitglieder aramäische Flüchtlinge vor allem aus der Türkei sind.

Für die muslimischen Einwohner von Harsewinkel bietet die Türkisch islamische Union regelmäßige Betstunden an.

Die Angaben zu den Gottesdienstzeiten finden Sie auf den Websites der Kirchengemeinden.