Sicht auf Greffen

Greffen

Greffen ist mit knapp 3.100 Einwohnerinnen und Einwohner der kleinste, westlich liegende Stadtteil von Harsewinkel.

Die dörfliche Siedlung hat sich in langen Jahrhunderten aus einem Häuserring rund um die St. Johanneskirche und an der Landstraße von Sassenberg nach Harsewinkel, der heutigen Hauptstraße, entwickelt. Bis zu den massiven Eingriffen in die dörfliche Bausubstanz in den 1960er- und 1970er-Jahren konnte Greffen die alten dörflichen Strukturen bewahren, von denen sich heute noch Spuren unter den Bäumen auf dem Johannesplatz rund um die stattliche neugotische Kirche finden.

Bis zum Bau neuer Wohnsiedlungen in den Jahrzehnten nach dem 2. Weltkrieg lebte die Mehrzahl der Einwohnerinnen und Einwohnern nicht im Dorfkern, sondern in den verstreut liegenden Bauernhöfen, die mit den sie umgebenden Bäumen die münsterländische Parklandschaft prägen.

Trotz des raschen Wachstums in den vergangenen Jahrzehnten ist in Greffen ein enges Zusammengehörigkeitsgefühl erhalten geblieben, das vor allem von einer Vielzahl aktiver Vereine getragen wird. Mit dem Bürgerhaus in der alten Leismannschen Mühle am Kirchplatz verfügt Greffen darüber hinaus über ein Begegnungszentrum, das zu kleinen Kulturveranstaltungen ebenso einlädt wie es für Treffen von Vereinen oder für private Feiern offensteht. Selbstverständlich gibt es in Greffen auch zwei Kindergärten, eine Grundschule und ausreichend Geschäfte für die Versorgung des täglichen Bedarfs.