Die Klosteranlage in Marienfeld

Marienfeld

Mittelpunkt der beiden Bauerschaften Oester und Remse ist die 800 Jahre alte Klosterkirche mit dem sie umgebenden ehemaligen Wirtschaftshof des Klosters. In dessen Umgebung entstanden, begünstigt durch den Bau der Teutoburger-Wald-Eisenbahn, nach 1900 erste Ansätze zu einer dörflichen Siedlung, die erst nach 1945 mit dem Zuzug von Flüchtlingen, Vertriebenen und Arbeitskräften, in die neu gegründeten Firmen ihr Brot verdienen, zur heutigen Größe anwuchs.
 
Ein reges Vereinsleben, in dessen Mittelpunkt der Heimatverein Marienfeld steht, sorgt dafür, dass die 4.600 Einwohnerinnen und Einwohner des Ortsteils vielfältige Möglichkeiten vorfinden, sich aktiv am dörflichen Leben zu beteiligen. Geschäfte, die die Versorgung des täglichen Bedarfs sicherstellen, Kindergarten und Grundschule runden das Angebot des Stadtteils für seine Bürgerinnen und Bürger ab.

Da das ehemalige Kloster unbestrittener Mittelpunkt des Stadtteils ist schmückt sich Marienfeld mit dem Titel "Klosterdorf". Als "golden" darf sich der Stadtteil bezeichnen, seitdem er 1983 beim Landeswettbeweb "Unser Dorf soll schöner werden" eine Goldmedaille einheimste