Haarfein und dabei hocheffektives Leitungsmedium für Massendaten: Glasfaser

Breitband

Anschluss halten: Gute Vernetzung auch im ländlichen Raum fördern
Aktuell: Breitband-Ausbau in Gewerbegebieten in Harsewinkel und Marienfeld durch Telekom abgeschlossen.

Schnelle Breitbandverbindungen sind heute für viele Firmen zum Standortfaktor geworden. Ähnlich wichtig wie eine gute Verkehrsanbindung, Verfügbarkeit von qualifizierten Fachkräften, genügenden Flächen und tragbaren Steuersätzen hat sich die digitale Kommunikation in ihrer Bedeutung erheblich verstärkt.

Der Austausch komplexer und damit umfangreicher Daten wie 3D-Konstruktionszeichnungen, Fotos, die Nutzung von Videokonferenzen oder die Serveranbindung für Filialen oder Vertriebsmitarbeiter setzen schnelle und stabile Datenübertragungen voraus.

Bedarf erkannt: Stadtrat beschließt weiteres Vorgehen

Während in der Mitte der Ortsteile in Nähe der Hauptverteiler ausreichende Kapazitäten von den Kommunikationsdienstleistern angeboten werden konnten, zeigte sich der mangelnde Ausbau im ländlichen Raum vor allem für die Betriebe in den Ortsrandlagen. Von einzelnen Betrieben organisierte Treffen und Anträge der Fraktionen im Rat der Stadt Harsewinkel führten zur Beschlussfassung über ein strukturiertes Vorgehen auf zwei Ebenen:

1.    Stadtgebiet Harsewinkel: Ausloten extrem unterversorgter Bereiche für das örtliche Gewerbe, Suche nach kurzfristigen Lösungen für diese Firmen.

2.    Erstellung eines Breitband-Masterplanes für den gesamten Kreis Gütersloh, um den langfristigen Breitband-Ausbau zu sichern.

Geförderter Breitband-Ausbau in Gewerbegebieten

Um rasch auf örtlicher Ebene die richtigen Maßnahmen zu ergreifen, wurden mit einer Bedarfsanalyse in den Gewerbegebieten die aktuelle Breitband-Versorgung und die Wunschbandbreite  abgefragt.

Eine Markterkundung bei den Telekommunikationsdienstleistern über einen möglicherweise bereits geplanten Ausbau ergab negative Rückmeldungen, Aktivität der Stadt Harsewinkel und auch finanzielle Unterstützung waren gefragt.

In einem Auswahlverfahren schrieb die Stadt den Breitband-Ausbau mit den gewünschten Bandbreiten aus. In den Angeboten stellten die Telekommunikationsdienstleister ihren Ausbau und die erwartete Gebühreneinnahme dar und bezifferten die Wirtschaftslichkeitslücke zur Investition, die durch öffentliche Mittel zu decken wäre.
Nach Auswertung erhielt die Deutsche Telekom den Auftrag, die Kooperationsverträge dazu wurden im Juni 2014 unterzeichnet.

Innerhalb der vorgeschriebenen Jahresfrist erfolgte der Ausbau durch die Telekom.

Die Firmen Elektro Mariscal und viaLog Logistik Beratung freuen sich mit der Telekom und Stadtverwaltung über den Abschluss des Breitbandausbaus im Gewerbegebiet.

Finanzierung

Die wirtschaftliche Deckungslücke wird zu 40% durch die Stadt Harsewinkel, zu 50% mit Fördermitteln des  Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und zu 10% über das Regionale Wirtschaftsförderungsprogramm durch das Land Nordrhein-Westfalen getragen: