Im November ist Pflanzzeit. In einem Flyer hat Guido Linnemann die wichtigsten Infos zum Harsewinkeler Bürgerwald zusammengestellt.

Bürgerwald entsteht im Stadtpark

Der Bürgerwald ist ein Angebot an die Bürgerinnen und Bürger,  die Erinnerung an ein wichtiges Lebensereignis mit einer symbolischen Baumpflanzung zu verbinden und damit eine uralte Tradition fortzusetzen.

Natürlich sei der Bürgerwald auch ein sinnvoller Beitrag zum aktuell viel diskutierten Klima-Schutz. Daneben ist er für Guido Linnemann, den  Umweltbeauftragten der Stadt Harsewinkel, aber auch ein Angebot an die Bürgerinnen und Bürger, die Erinnerung an ein wichtiges Lebensereignis mit einer symbolischen Baumpflanzung zu verbinden und damit eine uralte Tradition fortzusetzen.

Platz für 40 Bäume
„Egal, ob Hochzeit, Taufe oder Firmenjubiläum – Anlässe, um einen Baum zu pflanzen, gibt es viele. Und natürlich bietet jeder Baum Lebensraum für eine Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten“, so der Umweltbeauftragte. Auf der Rasenfläche, auf der jetzt ein einsamer Ginkgo seine Äste in die Höhe streckt und zwei weitere Laubbäume die Sicht in Richtung Stadtpark umrahmen, soll im Laufe der kommenden Jahre der erste Harsewinkeler Bürgerwald entstehen. Die rund 2.500 Quadratmeter große Fläche zwischen Friedhof und Schwanenteich bietet - bei einem Pflanz-Abstand von jeweils sechs mal sechs Metern - Platz für ca. 40 Bäume.

Gepflanzt werden heimische Baumarten
„Für die Bepflanzung sind standortgerechte, heimische Baumarten wie beispielsweise Stieleiche, Vogelkirsche oder Rotbuche vorgesehen“, so Linnemann. Wer die Patenschaft für einen Baum übernehmen will, sollte sich in einem ersten Schritt mit der Stadtverwaltung in Verbindung setzen. Nachdem die Paten aus dem Angebot gewählt und sich ihren Baum ausgesucht haben, wird bei einem Orts-Termin im Stadtpark gemeinam mit der Verwaltung der genaue Standort festgelegt.

Enwicklungspflege wird übernommen
Die Bäume sollen dann jeweils am dritten Samstag im November gemeinsam mit den Paten, den zuständigen Mitarbeiter/innen der Verwaltung und dem beauftragten Gartenbauunternehmen an Ort und Stelle gepflanzt werden. „Bei der Pflanzung sind die Bäume rund sechs Meter hoch und haben einen Stammumfang von rund 18 Zentimetern“, so Linnemann.  Die sogenannte Entwicklungspflege wird während der ersten drei Jahre von einem Garten- und Landschaftsunternehmen übernommen. Sollte der Baum nicht angehen, ist die Ersatzpflanzung während dieses Zeitraums kostenlos.

"Bürgerwald ist ausbaufähig"
Bereits jetzt lässt sich absehen, dass der Bürgerwald gut angenommen wird: Bei Guido Linnemann liegen bisher mehrere Anfragen von potenziellen Baumpaten vor. „Wenn der Platz am Schwanenteich aufgrund der hohen Nachfrage nicht ausreichen sollte, haben wir schon weitere Flächen im Blick. Der Harsewinkeler Bürgerwald ist von Seiten der Verwaltung auf alle Fälle ausbaufähig“, so der Umweltberater.

Die Kosten für eine Baum-Patenschaft betragen – je nach Art des Baumes – zwischen 250 und 300 Euro. Darin sind Pflanz- und Pflegekosten enthalten.

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