Gigabitkoordination Jan Düber (Kreis GT), Manfred Rickhoff (innogy) und Marco Rapaic (Westnetz) stellen in der Ratssitzung den Glasfaserausbau in Harsewinkel vor.

Ein weiterer Meilenstein zur flächendeckenden Breitbandversorgung in Harsewinkel steht unmittelbar bevor. „Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit werden wir in Kürze die Förderzusage aus dem Förderprogramm des Bundes für den Breitbandausbau erhalten und wir können den Prozess zum weiteren Ausbau des schnellen Internet für Harsewinkel in Gang setzen“, erklären die Geschäftsführer der innogy TelNet GmbH Carsten Lagemann und Robin Weiand. Das Unternehmen hat den Zuschlag für den Ausbau der Glasfaserinfrastruktur mündlich bereits erhalten und wird in Kürze weitere Schritte für den Ausbau der Außenbereiche einleiten.

Bereits vor rund zwei Jahren hatte innogy für eine Breitbandinfrastruktur in Vectoring-Technik gesorgt. Glasfaserkabel für 4000 Adressen in den Kernbereichen von Harsewinkel und Marienfeld wurden dabei bis in die Multifunktionsgehäuse gelegt. Ab da geht es über Kupferkabel in die Gebäude weiter. Nun geht es in den Außenbereichen weiter, wo jedes Haus im betroffenen Fördergebiet nach Call 2 direkt an das Glasfasernetz angeschlossen wird. Die Glasfaserhausanschlüsse sind für die Hauseigentümer kostenlos und ermöglichen maximale Geschwindigkeiten von einem Gigabit pro Sekunde.

Gigabitkoordinator Jan-Christoph Dübner berichtete dazu in der Ratssitzung, die coronabedingt in der Mehrzweckhalle Harsewinkel stattfand: "Nach den Vectoring-Ausbauten kommen wir in Harsewinkel so zum nächsten großen Schritt, den Ausbau des Gigabit-Netzes, das für ca. 1.300 Adressen die hohe Geschwindigkeit direkt mit der Glasfaser bis ins Haus bringt."

Sobald der Fördermittelgeber das abschließende grüne Licht gegeben hat, fällt der Startschuss. Etwa 80 Kilometer Tiefbau werden erforderlich sein, um alle unterversorgten Bereiche zu erreichen. Alle in Frage kommenden Grundstücksbesitzer werden angeschrieben, um über den Ausbau zu informieren und die notwendigen Zustimmungen für den kostenlosen Glasfaserhausanschluss einzuholen. Nur nach Abgabe einer solchen Grundstückseigentümererklärung in der angegebenen Frist wird ein kostenfreier Anschluss hergestellt. Ein entsprechendes Formular liegt dem Anschreiben bei. Diese Zusagen sind eine wichtige Voraussetzung, um den reibungslosen und wirtschaftlichen Ausbau zu gewährleisten.

Weitere Informationen folgen über die Presse und den Websites von innogy und der Stadt Harsewinkel.

 

 

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