Foto: Wollgrasblüte im Hühnermoor

Naturschutzgebiete

Mit dem Hünermoor, Reste eines mehr als 4.000 Jahre alten Hochmoores, und den Boombergen, Relikte der Ems-Binnendünen aus der Eiszeit, verfügt Harsewinkel über zwei besondere Anziehungspunkte, die Naturliebhaber und Erholungssuchende gleichermaßen begeistern.

Naturschutzgebiet Boomberge: Ehemalige Emssanddünen

Jüngstes Naturschutzgebiet sind die Boomberge, in denen Harsewinkel mit 79 m seine höchste Erhebung erreicht. Sie gehören zu den Emssanddünen, die am Ende der letzten Eiszeit entstanden sind und den Fluss in seinem Oberlauf begleiten. Durchzogen wird das von Bäumen bestandene Gelände von Wegen, deren älteste wenigstens 150 Jahre alt sind. In den verschiedenen Bereichen der Boomberge, der Lutteraue, den Sandflächen und Senken, hat sich eine spezifische Flora erhalten mit vielen Arten, die auf der Roten Liste stehen.

Naturschutzgebiet Hühnermoor

Das Hühnermoor, das älteste Naturschutzgebiet in Harsewinkel, übrigens direkt am R 1 gelegen, ist ein Relikt einer 4.000 Jahre alten Hochmoorlandschaft. Urbarmachungen der vergangenen Jahrhunderte und ein bescheidener Torfabbau haben dazu geführt, dass heute nur noch 8,9 ha Moor erhalten sind. Diese sind aber umso sehenswerter, seitdem durch gezielte Maßnahmen der Lebensraum der einzigartigen Fauna und Flora mit seltenen Pflanzen und Tieren gepflegt wird. Besonders reizvoll ist ein Besuch des Hühnermoores im Juni während der Wollgrasblüte.

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