Auf dem Prälatenweg Natur erleben Foto

Prälatenweg

Der Wanderweg verbindet die drei Klöster Marienfeld, Herzebrock und Clarholz und heißt in Anlehnung an die klösterlichen Traditionen "Prälatenweg". Abwechslungsreiche Erfahrungen in der Natur bieten Felder, Wiesen und Waldstücke. Für den Wanderer ideal sind die unterschiedlichen Böden, über die der Weg führt. Der Prälatenweg verbindet die gesunde Aktivität des Wanderns mit der Möglichkeit der Besichtigung der Klöster und Gärten in Marienfeld, Herzebrock und Clarholz.

Auf den Spuren der Nonnen und Mönche

Die Stadt Harsewinkel und die Gemeinde Herzebrock-Clarholz haben die drei ehemaligen Klöster Herzebrock, Clarholz und Marienfeld durch einen Rundwanderweg miteinander verbunden und diesen in Anlehnung an die klösterlichen Traditionen als "Prälatenweg" bezeichnet.

Abwechslungsreiche Erfahrungen in der Natur bieten Felder, Wiesen und Waldstücke. Für den Wanderer ideal sind die unterschiedlichen Böden, über die der Weg führt. 
Der Prälatenweg verbindet die gesunde Aktivität des Wanderns mit der Möglichkeit der Besichtigung der Klöster und Gärten in Marienfeld, Herzebrock und Clarholz. Auf Anfrage werden für Gruppen Führungen angeboten.

Neue Rundwege

In Ergänzung der Route zwischen den drei Klöstern bieten nun auch Rundwege durch die "Clarholzer Klosterwälder" (8 km) , "Herzebrocker Klosterwälder" (5 km) und der "Hühnermoor-Weg" (7 km) an jedem der drei Klöster eine Wanderoption im kleineren Format - Details siehe Faltblatt, Download unten.

Anreisetipp mit der Bahn: Mit dem Warendorfer (RB 67 / Bielefeld-Münster) erreichen die Wanderer bequem, umweltbewusst und preiswert die Bahnhöfe der Gemeinde Herzebrock-Clarholz. Tickettipp für den Ausflug mit Bus und Bahn: Das günstige 9-Uhr-Tagesticket für eine oder bis zu fünf Personen - an Wochenenden und Feiertagen bereits vor 9 Uhr gültig.

Das Prämonstratenserkloster Clarholz

1133 wurde das Prämonstratenserkloster in Clarholz, zunächst als Doppelkloster mit einem Frauenkonvent im nahe gelegenen Lette, als zweite Niederlassung des jungen Ordens in Westfalen gegründet. Aus dieser Zeit ist noch der mächtige Westriegel der alten Kloster- und heutigen Pfarrkirche erhalten. 

Im 14. Jahrhundert wurde die basilikale Klosterkirche zu einer gotischen Hallenkirche umgewandelt, die bei dieser Gelegenheit einen Chor erhielt. Nahezu unverändert ist die Kirche bis auf den heutigen Tag erhalten. 

Von den Klostergebäuden sind die Häuser des Wirtschaftshofes, die Zehntscheune und das Konventshaus südlich der Kirche erhalten geblieben. Herausragendes bauliches Zeugnis aus der klösterlichen Zeit nach dem Dreißigjährigen Krieg ist die Propstei. Auf Voranmeldung kann der Kapitelsaal besichtigt werden. 

Vor wenigen Jahren wurde nicht nur der Ehrenhof vor dem Propsteigebäude neu gestaltet, sondern die gesamten Gartenanlagen des Klosters Clarholz gründlich restauriert. Sie ermöglichen es heute, die Gliederung der Gärten zu klösterlicher Zeit nachzuvollziehen.

Die Benediktinerinnenabtei Herzebrock

Zu den ältesten Klöstern in Westfalen zählt das nach 860 gegründete Stift Herzebrock, eine Gründung einer altsächsischen Adelsfamilie. 

Nach dem Dreißigjährigen Krieg wurden die mittelalterlichen Klostergebäude abgerissen und durch neue, bescheidene barocke Gebäude ersetzt, die heute dem Klosterhof sein Gepräge geben. 

1803 wurde das Kloster aufgelöst und ein Teil der Gebäude abgerissen, sodass heute nur noch Teile des ehemaligen Kreuzganges erhalten sind. 1900 wurde die Pfarrkirche nach Plänen von Arnold Güldenpfennig zu einer Basilika erweitert. 

Sehenswert ist der jüngst restaurierte Klostergarten, der jetzt wieder einen Eindruck davon gibt, wie die Gartenstrukturen zu klösterlicher Zeit ausgesehen haben. Ebenfalls einen Besuch wert ist die Heimatstube in den alten Klostergebäuden, die einen Überblick über die Geschichte des Stiftes und Klosters gibt.

DAS KLOSTER MARIENFELD

Über 600 Jahre gehörte die Zisterzienserabtei Marienfeld zu den bedeutendsten und einflussreichsten Klöstern in Westfalen. Noch heute zeugen die spätromanische Abteikirche und die barocken Klostergebäude von dem Reichtum, der den Konvent auszeichnete. 

Den Einfluss der Zisterzienser, die vor 800 Jahren aus dem Paderborner Land kommend die neu gegründete Abtei besiedelten, ist noch in der Architektur der großen Klosterkirche spürbar. Ihre Architektur und ihre Bautechnik wirkte weit in das Umland und beeinflusste den Kapellenturm des Schlosses Rheda ebenso wie den Dom zu Münster. 

Das Abteigebäude - die ehemalige Residenz des Abtes - und die Wirtschaftsgebäude legen bis heute ein Zeugnis für den Reichtum des Klosters und das Selbstbewusstsein seines Abtes ab. Auch der Innenraum der Kirche wurde zwischen 1650 und 1750 barock gestaltet: Altar, Kanzel und die berühmte Johann-Patroklus-Möller-Orgel sind beredte Zeugen dieser letzten Blütephase des mönchischen Lebens. 

Die seitlichen Chorschranken, das Sakramentshaus und die Apostelskulpturen, die ehedem auf dem Lettner ihren Platz hatten, weisen dagegen in die Zeit des Mittelalters zurück.


Das Logo des Prälatenwegs

Für die Beschilderung und Vermarktung steht das von den Kommunen gemeinsam mit der Agentur Brill in Herzebrock-Clarholz entwickelte Logo, das den Charakter des Prälatenweges aufgreift und in stilisierter Form einprägsam das Thema auf den Punkt bringt.

Die Wanderroute

Das Logo des Prälatenwegs weist den Wanderern auf Schildern und mit Baummarkierungen den Weg. Die Wanderroute ist durchgehend ausgeschildert.

Streckenverlauf

Kloster Herzebrock - der Beschilderung durch den Putzwald folgen - nach kleinem Südbogen zur Klosteranlage Clarholz - durchs Weiße Venn - auf der L 806 über die Ems - durch den Wald der Hohen Heide zum Kloster Marienfeld - erneut durch die Hohe Heide und über die Ems - durch die Bauernschaften Quenhorn und Groppel nach Herzebrock.

GPX-Track Download

Sie benötigen einen gpx-Track der Tour für Ihr Navigationsgerät? Über untenstehendes Widget gelangen Sie auf die Seite des Prälatenweges im Teuto-Navigator des Teutoburger Wald Tourismus. Mit Klick auf den 3-Punkte-Button oben rechts neben dem Drucksymbol erhalten Sie den Auswahl-Dialog zum Speichern der gpx-Datei.

Kontakt

Leistungsbeschreibung

Für Grundbesitz im Gebiet der Stadt Harsewinkel wird eine Grundsteuer erhoben. Die Höhe der Grundsteuer richtet sich nach der Beschaffenheit und dem Wert des Grundstücks sowie der aufstehenden Gebäude.
Nach dem Grundsteuergesetz (GrStG) bestimmt die Gemeinde, ob Grundsteuer zu erheben ist. 
Steuergegenstand ist dabei der Grundbesitz (im Sinne des Bewertungsgesetzes). 

Das sind
  1. die Betriebe der Land- und Forstwirtschaft (Grundsteuer A) und
  2. die sonstigen Grundstücke im Sinne der §§ 68, 70 und 99 des Bewertungsgesetzes (Grundsteuer B).

Wer ist zuständig?
Die Grundsteuer wird in fast allen Bundesländern in geteilter Zuständigkeit durch die Finanzämter und die Gemeinden verwaltet. 

Wann entsteht die Grundsteuer?
Die Grundsteuer wird nach den Verhältnissen festgesetzt. die zu Beginn des Kalenderjahres bestehen. 

Wer ist Steuerschuldner?
Schuldner der Grundsteuer ist derjenige, dem der Steuergegenstand bei der Feststellung des Einheitswerts zugerechnet ist.

Grundlage für die Berechnung der Grundsteuer ist der Steuermessbetrag, den das Finanzamt festsetzt. 
Die Gemeinde bestimmt, mit welchem Hundertsatz des Steuermessbetrags oder des Zerlegungsanteils die Grundsteuer zu erheben ist (Hebesatz). 

Verfahrensablauf

Ablauf des Besteuerungsverfahrens: 

Die Finanzämter:
  • ermitteln also die Steuerpflicht/freiheit des zu veranlagenden Grundbesitzes
  • stellen bei der Grundsteuer den Einheitswert durch Bescheid fest (Einheitswertbescheid) und
  • setzen den Grundsteuermessbetrag durch Bescheid fest (Steuermesszahl x Einheitswert).
  • teilen den Messbetrag der zuständigen Gemeinde mit.

Die Gemeinden
  • setzen die zu entrichtende Grundsteuer fest (Grundsteuermessbetrag x Hebesatz) und
  • ziehen die Grundsteuer ein (Erhebungsverfahren, Vollstreckungsverfahren).

Das Finanzamt erreichen Sie wie folgt:
Finanzamt Gütersloh
Neuenkirchener Straße 86
33332 Gütersloh

Telefon: 05241 3071-0
Fax: 0800 10092675351

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