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Haushalt 2019

Der Rat der Stadt Harsewinkel hat am 21.02.2019 die Haushaltssatzung und den Haushaltsplan für das Haushaltsjahr 2019 einstimmig verabschiedet. Den Einnahmen in Höhe von rd. 61,4 Mio. Euro stehen Ausgaben in Höhe von 66,2 Mio. Euro gegenüber. Konnte sich Kämmerer Heinz Niebur im Vorjahr noch über einen Überschuss im Ergebnishaushalt von 4,8 Mio. Euro freuen, weist der Saldo in diesem Haushaltsjahr ein Defizit in nahezu gleicher Höhe aus, das mit der Ausgleichsrücklage zu verrechnen ist.

Der Gesamtfinanzhaushalt verzeichnet einen Finanzmittelfehlbetrag von 10,9 Mio. Euro. Eine deutlich höhere Kreisumlage wie auch eingeplante Investitionen vor allem für Baumaßnahmen und Grunderwerb in Höhe von 16,5 Mio. Euro (Vorjahr: 13,7 Mio. Euro) führen zu diesem Negativsaldo. Neben dem Kassenbestand aus dem Vorjahr müssen ggf. auch Kreditaufnahmen für Investitionen heranzogen werden.

Erfreulich für die Bürgerinnen und Bürger: Die Steuerhebesätze für die Gemeindesteuern und andere Abgaben für Wasser, Abwasser und Abfall bleiben auf einem konstant niedrigen Niveau - damit gehört Harsewinkel bei der Grundsteuer B und der Gewerbesteuer weiterhin im landesweiten Vergleich zu den günstigsten Kommunen.

Haushalt 2019 als PDF

Der Haushalt 2019 umfasst 639 Seiten. Um Ihnen das Suchen und Finden zu erleichtern, gelangen Sie in der hier hinterlegten PDF-Datei "Haushalt 2019" durch einfaches Klicken auf die im Verzeichnis links aufgeführten Inhalte zu den entsprechenden Seiten.

Haushaltsplan als interaktive Online-Version
Sie können hier den aktuellen Haushaltsplan für das Jahr 2019 in interaktiver Form einsehen. Der interaktive Haushalt ist nicht statisch, sondern wird nach und nach um weitere Informationen zu den Produkten der Stadt Harsewinkel ergänzt.

Ansprechpartner Buchhaltung:


Kämmerer:

Leistungsbeschreibung

Für Grundbesitz im Gebiet der Stadt Harsewinkel wird eine Grundsteuer erhoben. Die Höhe der Grundsteuer richtet sich nach der Beschaffenheit und dem Wert des Grundstücks sowie der aufstehenden Gebäude.
Nach dem Grundsteuergesetz (GrStG) bestimmt die Gemeinde, ob Grundsteuer zu erheben ist. 
Steuergegenstand ist dabei der Grundbesitz (im Sinne des Bewertungsgesetzes). 

Das sind
  1. die Betriebe der Land- und Forstwirtschaft (Grundsteuer A) und
  2. die sonstigen Grundstücke im Sinne der §§ 68, 70 und 99 des Bewertungsgesetzes (Grundsteuer B).

Wer ist zuständig?
Die Grundsteuer wird in fast allen Bundesländern in geteilter Zuständigkeit durch die Finanzämter und die Gemeinden verwaltet. 

Wann entsteht die Grundsteuer?
Die Grundsteuer wird nach den Verhältnissen festgesetzt. die zu Beginn des Kalenderjahres bestehen. 

Wer ist Steuerschuldner?
Schuldner der Grundsteuer ist derjenige, dem der Steuergegenstand bei der Feststellung des Einheitswerts zugerechnet ist.

Grundlage für die Berechnung der Grundsteuer ist der Steuermessbetrag, den das Finanzamt festsetzt. 
Die Gemeinde bestimmt, mit welchem Hundertsatz des Steuermessbetrags oder des Zerlegungsanteils die Grundsteuer zu erheben ist (Hebesatz). 

Verfahrensablauf

Ablauf des Besteuerungsverfahrens: 

Die Finanzämter:
  • ermitteln also die Steuerpflicht/freiheit des zu veranlagenden Grundbesitzes
  • stellen bei der Grundsteuer den Einheitswert durch Bescheid fest (Einheitswertbescheid) und
  • setzen den Grundsteuermessbetrag durch Bescheid fest (Steuermesszahl x Einheitswert).
  • teilen den Messbetrag der zuständigen Gemeinde mit.

Die Gemeinden
  • setzen die zu entrichtende Grundsteuer fest (Grundsteuermessbetrag x Hebesatz) und
  • ziehen die Grundsteuer ein (Erhebungsverfahren, Vollstreckungsverfahren).

Das Finanzamt erreichen Sie wie folgt:
Finanzamt Gütersloh
Neuenkirchener Straße 86
33332 Gütersloh

Telefon: 05241 3071-0
Fax: 0800 10092675351

Zuständige Mitarbeiter

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