Ein Paar lehnt sitzend an einem Baum im Stadtpark

Rundum versorgt

Leben in Harsewinkel

Mit den Freuden auf das Neugeborene fangen auch Alltagsprobleme an, an die Sie bisher vielleicht noch nicht gedacht haben: Hohe Kosten, Pakete schleppen im Supermarkt, eine überquellende Mülltonne - so sieht der Baby-Alltag mit Wegwerfwindeln aus! Rund 85% aller Eltern wickeln ihre Babys mit Einwegwindeln. Denn nur so fühlt sich das Baby richtig wohl und ist glücklich - das jedenfalls will die Werbung suggerieren. Ob Stoffwindeln hautverträglicher sind als Wegwerfwindeln (oder umgekehrt), ist nicht wissenschaftlich geklärt. Die Erfahrung zeigt jedoch zumindest, dass viele Kinder in irgendeiner (Wegwerf-)Windelsorte chronisch wund werden, und einige Fabrikate anscheinend besonders oft allergische Reaktionen hervorrufen, auch wenn im Prinzip nichts gesundheitschädliches enthalten ist. Einige wollen die (meist noch) luftdichte Außenhülle der Windel dafür verantwortlich machen.
Übrigens: Wer bei Stoffwindeln nur an die Baumwolltücher aus Großmutters Zeiten denkt, ist schief gewickelt. Die waschbaren Windeln von heute stehen den Wegwerfwindeln in nichts nach. Sie sind genauso sicher, und zum Wickeln brauchen Sie kaum länger.

Aus ökologischer Sicht sowie aus Umweltschutzgründen erscheint die Verwendung von Einweghöschen aus folgenden Gründen bedenklich:

  • Anwachsen der Müllberge! 
    Ca. 6. Mio. Wegwerfwindeln landen täglich in unseren Mülltonnen und werden auf den immer knapper werdenden Deponien entsorgt, wo sie selbst nach 500 Jahren noch nicht vollständig abgebaut sein werden. 

  • Hoher Energieverbrauch! 
    Die Herstellung einer Wegwerfwindel verbraucht etwa fünfmal soviel Energie wie das Waschen von Baumwollwindeln.

  • Unnütze Rohstoffverschwendung! 
    Wegwerfwindeln sind Holzfresser: Für 500 Wegwerfwindeln muß ein Baum gefällt werden. Der natürlich gewachsene Wald muß schnell wachsenden Baumreihen weichen, die der Tierwelt keine geeigneten Unterschlüpfe mehr bieten.

Die Verwendung von Stoffwindeln stellt eine sinnvolle Alternative zur Einwegwindel dar. Hier können Sie - gerade im Hinblick auf die Zukunft Ihres Kindes - einen Beitrag zum Umweltschutz leisten und etwas gegen das Anwachsen der Müllberge tun. Gleichzeitig schonen Sie Ihren Geldbeutel durch das Einsparen höherer Müllgebühren.

Weitere Informationen über die Vor- und Nachteile von Stoffwindeln erhalten Sie unter: www.deine-Stoffwindel.com


Wir möchten Sie für diese gute Alternative gewinnen:

Der Ausschuß für Umwelt, Abfall und Energie der Stadt Harsewinkel hat in seiner Sitzung am 20.06.1996 beschlossen, jene Eltern, die einen Windeldienst in Anspruch nehmen möchten, zu unterstützen.

Die Stadt zahlt daher einen einmaligen Zuschuss über 36,- € für die Nutzung eines Windeldienstes bzw. den Kauf von Stoffwindeln der eigener Wahl.

Füllen Sie den Zuschussantrag im PDF-Format aus und bringen Sie ihn bei dem unten stehenden Ansprechpartner mit der Quittung über den Windeldienst bzw. den Kauf der Stoffwindeln vorbei.

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