Ein Paar lehnt sitzend an einem Baum im Stadtpark

Rundum versorgt

Leben in Harsewinkel

Europaweit landen jährlich mehr als 100 Millionen Handys auf dem Müll. Der Abfall-Berg, den die moderne Kommunikationsgesellschaft hinterlässt, beinhaltet neben einer ganzen Reihe umweltgefährdender Stoffe auch einige wertvolle Rohstoffe, wie beispielsweise das seltene Tantal, aber auch Gold, Silber und Kupfer stecken in den Mobiltelefonen. 

Um einerseits die Umwelt zu schonen und andererseits die Wertstoffe in einen Kreislauf zurückzuführen, rät die Lokale Agenda-Gruppe "Umweltschutz" die alten Handys nicht einfach wegzuwerfen, sondern entweder bei der Stadtverwaltung oder bei den Schulhausmeistern der Harsewinkeler Bildungseinrichtungen abzugeben.

"Bevor man ein Handy wegwirft, sollte man bedenken, dass rund 80 Prozent der hier verarbeiteten Materialien recycelt werden können", so Guido Linnemann, Umweltberater der Stadt und Mitglied der Lokalen-Agenda-Gruppe. 

Aus einem einzigen Telefon lassen sich rund 31 Gramm Metall zurückgewinnen. Umgerechnet auf 60 Millionen Handys und deren metallische Inhaltsstoffe ergibt das eine Menge von rund drei Tonnen Gold, 30 Tonnen Silber, 1900 Tonnen Kupfer, 151 Tonnen Aluminium und 105 Tonnen Zinn. 

Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzerklärung
Schließen