Ein Paar lehnt sitzend an einem Baum im Stadtpark

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Leben in Harsewinkel

Immer unter Strom - Elektromobilität in Harsewinkel

  • hintergrund und daten
    1.Anteil Elektro-Kraftfahrzeuge am Fahrzeugaufkommen
      

    Insgesamt sind derzeit in Harsewinkel ca. 14.000 Personenkraftwagen zugelassen, davon ca. 19 Elektrofahrzeuge (errechnet aus Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes bis einschließlich Stand April 2018). Hinzu kommen ca. 6.000 Einpendlerfahrzeuge am Tag (Untersuchung IHK Bielefeld 2012), davon haben ca. 8 Fahrzeuge einen Elektroantrieb. Für 2020 werden bei etwa konstant bleibendem Verkehrsaufkommen und Zulassungszahlen ca. 150 vor Ort zugelassene Elektrofahrzeuge und ca. 64 Elektrofahrzeuge von Pendlern prognostiziert (Rechengrundlage Fraunhofer-ISI Studie „Markthochlaufszenarien für Elektrofahrzeuge“). Ca. 10 % der in Harsewinkel entstehenden Treibhausgasemission sind verkehrsbedingt.

    2. Pendlerstrecken und Fahrverhalten

    75 % der Pendlerstrecken im Kreis GT betreffen Entfernungen von unter 20 km. 20 % der Pendlerstrecken betreffen Entfernungen von unter 10 km. 73 % dieser Pendlerstrecken werden derzeit mit dem Pkw zurückgelegt. Einen überproportional hohen Pkw-Anteil weisen insbesondere die innerörtlichen Kurzstreckenfahrten auf (42 % bei Strecken bis 1 km, 53 % bei Strecken zwischen 1 und 2 km). Hier sollte eine deutliche Verlagerung auf die Radmobilität angestrebt werden. Dies gilt auch für längere Strecken (bis ca. 10 km), die z.B. verstärkt durch E-Bikes und Pedelecs abgedeckt werden können. Hier kann sowohl gegenüber konventionellen wie auch Elektroautos eine spürbare Verkehrsentlastung (Geräuschentwicklung, Parkflächenproblematik etc.) erfolgen. Für die zukünftige Verkehrsentwicklung kann, ausgehend vom derzeitigen Pendlerverhalten, mit einem etwa konstanten Anteil der Autofahrten bei leicht steigendem Gesamtverkehrsaufkommen gerechnet werden. Der Großteil der Pendlerdistanzen verbleibt bei unter 20 Kilometern. (Quelle: Erhebung zur kreisweiten Mobilitätsstrategie 2016)

    3. Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur

    Die Stadtwerke Harsewinkel als strategischer Partner bei dem Ausbau der lokalen Ladeinfrastruktur haben in den drei Ortsteilen bislang fünf aus Bundesmitteln geförderte öffentlich zugängliche E-Ladestationen mit insgesamt 10 Ladepunkten realisiert. Davon befinden sich zwei Ladestationen auf öffentlichen Flächen, die im Eigentum der Stadt Harsewinkel stehen (Parkplatz vor dem Stadtwerke-Kundencenter an der Münsterstraße 8, Parkplatz am Freiund Hallenbad, Prozessionsweg). Drei Ladestationen wurden auf vertraglich gesicherten Flächen privater Grundstückseigentümer errichtet (Parkplatz des Hotels Klosterpforte, Parkplatz am Golfplatz Marienfeld, Parkplatz des Harsewinkeler Versicherungsvereins in Greffen an der Hauptstraße). Die SWH wird beim Betrieb der Ladestationen durch Dienstleistungen der damit bundesweit agierenden innogy SE unterstützt. Im Vergleich zu Mitbewerbern konnte die innogy SE bei etlichen ausschlaggebenden Kriterien wie eichrechtliche Abrechnungsfähigkeit mit Lieferanten und Kunden, überregionale Kompatibilität der technischen und kaufmännischen Prozesse, Größe des kompatiblen Ladenetzes, Anschaffungs- und Betriebskosten, Förderfähigkeit u. a. überzeugen.

    Weitere Informationen auf den Seiten der Stadtwerke Harsewinkel:

    https://www.stadtwerke-harsewinkel.de/service/e-mobilitaet/

  • BERATUNG RUND UM DIE ELEKTROMOBILITÄT

    In Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern wie den Stadtwerken oder dem Kreis Gütersloh unterstützt und berät die Energieberatung der Stadt Harsewinkel sowohl Privatleute wie auch Betriebe bei der Beschaffung von Elektroautos und dem Ausbau der dafür notwendigen Ladeinfrastruktur. Gerne informieren wir Sie auch über aktuelle Fördermöglichkeiten

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