Bauberatung

Sie wollen in Harsewinkel neu bauen, anbauen oder umbauen? Oder Sie sind mit Planung und Betreuung einer entsprechenden Maßnahme beauftragt?

  • Wir bieten Ihnen ein persönliches Beratungsgespräch zu Ihrem Vorhaben.
  • Von uns erhalten Sie die notwendigen Auskünfte zum Baurecht.
  • Sind Fragen nur nach Rücksprache bzw. Beratung mit anderen Dienststellen oder Mitarbeitern in der Stadtverwaltung zu beantworten, stellen wir den notwendigen Kontakt her oder holen für Sie die entsprechenden Informationen ein.

Die Stadt Harsewinkel besitzt selbst keine Bauaufsichts- bzw. Baugenehmigungsbehörde, diese ist in der Kreisverwaltung Gütersloh integriert. Alle Bauvorhaben, die nicht in der Genehmigungsfreistellung nach § 63 Bauordnung Nordrhein-Westfalen (BauO NRW) behandelt werden, sind beim Kreis Gütersloh zu beantragen. Vorhaben, die die Voraussetzungen nach § 63 BauO NRW erfüllen, werden der entsprechenden Gemeindeverwaltung, in der das Bauvorhaben realisiert werden soll, vorgelegt.

§ 63 BauO NRW

Absatz 1) Keiner Baugenehmigung bedarf unter den Voraussetzungen des Absatzes 2 die Errichtung, Änderung oder Nutzungsänderung von

  • Wohngebäuden der Gebäudeklasse 1 bis 3,
  • sonstigen Gebäuden der Gebäudeklassen 1 und 2 und
  • Nebengebäuden und Nebenanlagen für Gebäude nach Nummer 1 und 2.
  • Satz 1 gilt nicht für Sonderbauten nach § 50 sowie für die Errichtung, Änderung und Nutzungsänderung
  • 1. eines oder mehrerer Gebäude, wenn dadurch dem Wohnen dienende Nutzungseinheiten mit einer Größe von insgesamt mehr als 5000 m2 Brutto-Grundfläche geschaffen werden, und
  • 2. baulicher Anlagen, die öffentlich zugänglich sind, wenn dadurch die gleichzeitige Nutzung durch mehr als 100 zusätzliche Besucher ermöglicht wird, sofern die Gebäude und baulichen Anlagen innerhalb des angemessenen Sicherheitsabstands eines Betriebsbereichs im Sinne des § 3 Absatz 5 a und 5 c des Bundes-Immissionsschutzgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 17. Mai 2013 (BGBl. I S.1274), das zuletzt durch Gesetz vom 18. Juli 2017 (BGBl. I S.2771) geändert worden ist, oder, wenn der angemessene Sicherheitsabstand nicht bekannt ist, innerhalb des Achtungsabstands des Betriebsbereichs liegen. Satz 2 Nr.1 gilt nicht, wenn dem Gebot, den angemessenen Sicherheitsabstand zu wahren, bereits in einem Bebauungsplan Rechnung getragen worden ist. Satz 1 gilt auch für Änderungen und Nutzungsänderungen von Anlagen, deren Errichtung oder Änderung nach vorgenommener Änderung oder bei geänderter Nutzung nach dieser Vorschrift genehmigungsfrei wäre.

Absatz 2) Nach Absatz 1 ist ein Bauvorhaben genehmigungsfrei gestellt, wenn

  • es im Geltungsbereich eines Bebauungsplanes im Sinne des § 30 Abs.1 oder der §§ 12, 30 Absatz 2 Baugesetzbuch liegt,
  • sie keiner Ausnahme oder Befreiung nach § 31 des Baugesetzbuchs bedürfen,
  • die Erschließung im Sinne des Baugesetzbuches gesichert ist,
  • sie keiner Abweichung nach § 69 bedürfen und
  • die Gemeinde nicht innerhalb der Frist nach Absatz 3 Satz 4 erklärt, dass ein Baugenehmigungsverfahren durchgeführt werden soll, oder eine vorläufige Untersagung nach § 15 Abs.1 Satz 2 Baugesetzbuch beantragt.

Die Bauherrschaft kann beantragen, dass für die in Satz 1 genannten Bauvorhaben das Baugenehmigungsverfahren durchgeführt wird.

Detaillierte Informationen zu dem Themenkomplex der Genehmigungsfreistellung finden Sie unter der homepage www.recht.nrw.de. Informationen zu allen anderen Verfahren sowie die entsprechenden Antragsformulare finden Sie auf der Homepage des Kreises Gütersloh http://www.kreis-guetersloh.de (Antragsformulare unter der Rubrik "Bauen Online") oder rufen Sie uns an und vereinbaren einen Gesprächstermin.

Ansprechpartner:

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