Regionalplan

Die Landesplanung hat die Aufgabe, eine übergeordnete, überörtliche und zusammenfassende Planung zu entwickeln, die eine den Grundsätzen der Raumordnung entsprechende Landesentwicklung darstellt (§ 1 Abs. 1 Landesplanungsgesetz). Der Regionalplan legt auf Grundlage des Gesetzes zur Landesentwicklung und des Landesentwicklungsplanes NRW die regionalen Ziele der Raumordnung und Landesplanung für die Entwicklung des Regierungsbezirkes und alle raumbedeutsamen Planungen im Plangebiet fest.

    Alle Bauleitpläne werden an die Ziele der Raumordnung und Landesplanung angepasst (§ 1 Abs. 4 Baugesetzbuch und §§ 20, 21  Landesplanungsgesetz), wofür der Regionalplan die Grundlage bildet. Zudem wirkt er auf Fachplanungen und andere raumbedeutsame Regelungen ein.
    Der Regionalplan für den Regierungsbezirk Detmold gliedert sich in zentralörtlicher Ausrichtung in zwei Bereiche auf:

    1. Oberbereich Paderborn (Kreise Höxter und Paderborn)
    2. Oberbereich Bielefeld (Stadt Bielefeld, Kreise Gütersloh, Herford, Lippe, Minden-Lübbecke)

    Der Regionalplan für den Regierungsbezirk Detmold - Teilabschnitt Oberbereich Bielefeld - wurde am 04. Juni 2004 genehmigt und am 14. September 2004 veröffentlicht und läuft noch unter der Bezeichnung "GEP TA Oberbereich Bielefeld".

    Ansprechpartner:

    / Bauen: Bauantrag

    Leistungsbeschreibung

    Gundsätzlich benötigen Sie für alle baulichen Vorhaben (Errichtung, bauliche Veränderungen, Nutzungsänderungen, Abbruch) eine Baugenehmigung. Aufgrund von unterschiedlichen Anforderungen im Prüfumfang und der Bauvorlagen gibt es verschiedene Verfahren: 
    • das vereinfachte Genehmigungsverfahren als Regelverfahren 
    • und die Genehmigung von großen Sonderbauten

    Von diesem Grundsatz ausgenommen sind die in der Landesbauordnung genannten genehmigungsfreien Vorhaben und sogenannte freigestellte Wohngebäude.

    Die Baugenehmigung gilt drei Jahre und verschafft dem Bauherrn Rechtssicherheit.

    Die erteilte Bebauungsgenehmigung dient als rechtliche Absicherung im späteren Baugenehmigungsverfahren. Eine Ablehnung ist zwar ebenfalls gebührenpflichtig, erspart aber größere Kosten.

    Für Fragen und Informationen zu diesem Thema stehen Ihnen die nachstehend aufgeführten Mitarbeiter/Mitarbeiter der Stadtverwaltung Harsewinkel zur Verfügung.

    Was sollte ich noch wissen?

    Möchten Sie als Bauinteressent in Zweifelsfällen rechtsverbindlich und zu geringen Kosten geklärt haben, ob ihr Bauvorhaben grundsätzlich genehmigungsfähig ist, so sollten Sie einen Vorbescheid ("Bauvoranfrage") beantragen. Der Vorbescheid behält zwei Jahre seine Gültigkeit und kann auf Antrag verlängert werden.

    Zuständige Mitarbeiter

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