Eröffnen den neuen ZOB: Busunternehmer Heinz Bröskamp, Bürgermeisterin Sabine Amsbeck-Dopheide, Esther Beckmann-Jahrsen, Fachgruppenleiterin Tiefbau/Städtische Betriebe, Markus Brockmann von der Bauunternehmung Brockmann, Klaus Tophinke, Geschäftsführer und Projektleiter Ingenieur-Büro Röver und Heinz Austermann von der Stadt Harsewinkel.

Neuer ZOB eröffnet

Auf der ehemaligen Freifläche zwischen Heimathof und Schwimmbad ist in nur sieben Monaten ein Zentraler Omnibus-Bahnhof (ZOB) entstanden, der modernsten Standards entspricht und über den ab sofort der Schulbusverkehr abgewickelt wird.

Der neue ZOB
Damit gehören die Zeiten, in denen Schulbusse, Schüler und Elterntaxis auf dem Heimathof zusammentrafen, endgültig der Vergangenheit an.
Der neue rund 4.500 Quadratmeter große Platz ist so konzipiert, dass die Busfahrer die insgesamt acht Haltebuchten bequem an- und auch wieder abfahren können. Eine neunte Haltebucht ist auf der Höhe des Busbahnhofes am Prozessionsweg entstanden.

Alle Bushaltestellen sind mit überdachten Wartezonen versehen und mit Beleuchtung und Informationstafeln ausgestattet. Um die Haltestellen behindertengerecht zu gestalten, wurden die Bordsteine erhöht, so dass Rollstuhlfahrern ein ebenerdiges Ein- und Aussteigen ermöglicht wird. Um Schülerinnen und Schülern den Weg zum ZOB zu ebnen, wurde eine neue Wegeverbindung zwischen dem ZOB und der Mehrzweckhalle geschaffen.
Für Bürgermeisterin Sabine Amsbeck-Dopheide ist der neue ZOB ein wichtiger Baustein im Gesamtpaket des städtischen Mobilitätskonzeptes: „An zentraler Stelle ist ein moderner Verkehrsknotenpunkt des öffentlichen Nahverkehrs entstanden; von hier aus kann der Schul-Campus ebenso gut erreicht werden, wie das Frei- und Hallenbad, der Stadtpark oder das Heimathaus.“ Und auch mit Blick auf die zukünfigte verkehrliche Entwicklungen in der Stadt sei man mit dem neuen ZOB auf dem richtigen Weg. „Der ÖPNV muss als Alternative zum Individualverkehr attraktiver werden“, so die Bürgermeisterin.


Dass die Ingenieure beim Bau des neuen ZOB um- und weitsichtig geplant und gebaut haben, zeigt sich nicht nur am verwendeten Material: Anstatt auf Asphalt wurde an vielen Stellen auf Beton gesetzt. „Der heizt sich im Sommer nicht so auf, und die Busse hinterlassen keine Fahrrillen“, so Klaus Tophinke vom Planungsbüro Röver. Zusätzlich wurden Leerrohre verlegt, durch die unter anderem Leitungen für das Breitband gezogen werden können.
Und noch ein wichtiger Aspekt ist nicht vergessen worden: Eine der neuen Wartehallen ist so konstruiert, dass sie schnell ab- und wieder aufgebaut werden kann: Wenn in der Nach-Corona-Zeit wieder Feste gefeiert werden, können die Schützen hier wie gewohnt ihr Zelt aufbauen.  

Gefördert wurde der Bau des neuen ZOB zu 90 Prozent vom Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL). Bisher wurden rund 700.000 € ausgegeben. Der ursprüngliche Kostenansatz von 898.000 € wird damit nicht ausgeschöpft.  

 


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