Ausstellung 'Stadt Land Fluss'

Auf Anregung des Arbeitskreises Rövekamp hat das Stadtarchiv Harsewinkel im Herbst 2011 eine Ausstellung zur Geschichte der Ems und des Abrooksbaches erarbeitet. An der Recherche, Texterstellung und Gestaltung der Ausstellungstafel waren Stadtarchivar Eckhard Möller, Archivangestellter Jan Krief und Jens Grabietz, der ein Praktikum im Stadtarchiv absolviert hat, beteiligt. Im Frühjahr 2012 wurde die Ausstellung in Stadtteilzentrum Oase auf dem Rövekamp gezeigt.

Eine Ausstellung zur Geschichte von Ems und Abrooksbach

Vom 31. März 2012 bis Ende Juli 2012 zeigen der Arbeitskreis Rövekamp im Stadtteilzentrum Oase die vom Stadtarchiv Harsewinkel erarbeitete Ausstellung Stadt-Land-Fluss. Die von Stadtarchivar Eckhard Möller zusammen mit Jan Krieft und dem Praktikanten Jens Grabietz erarbeitete Ausstellung dokumentiert die Geschichte der Ems seit der Mittte des 19. Jahrhunderts und die Veränderungen der Landschaft durch die Eingriffe in den Flusslauf. Zusätzlich wird am Beispiel des Abrooksbaches exemplarisch die Begradigung der Bäche in Harsewinkel gezeigt. Auf Grund der Größe der Dateien zu den Ausstellungstafeln bitten wir beim Herunterladen um etwas Geduld.

DER ALTE ABROOKSBACH

Ursprünglich floss der Abrooksbach unmittelbar nördlich des Ortskerns von Harsewinkel. Die Idylle wurde immer dann problematisch, wenn der Bach über seine Ufer trat.

DIE VERLEGUNG DES ABROOKSBACHES

Der Abrooksbach wurde nichr nur begradigt, sondern sein Unterlauf komplett in ein neues Bett verlegt.

DIE EMS VOR IHRER BERADIGUNG

Ursprünglich floss die Ems in vielen Bögen mäandrierend durch das Emstal, das bei Hochwässern überflutet wurde. Allein der Bau von Mühlen bedeutete einen Eingriff in den natürlichen Lauf.

TIER- UND PFLANZENWELT VOR DEM AUSBAU

Vor dem Ausbau der Ems lebte im Emstal eine Vielzahl von Tieren und Pflanzen, die heute dort nicht mehr anzutreffen sind.

AUSBAUMASSNAHMEN IM 19. UND IN DER ERSTEN HÄLFE DES 20. JAHRHUNDERT

Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts wurden erste Maßnahmen zum Ausbau der Ems und zur Verbesserung der Vorflutverhältnisse im Emstal geplant und realisiert. Ziel war es, das Emstal besser für die Landwirtschaft nutzen zu können. In den 1930er-Jahren erfolgte dann der große Emsausbau.

DER ABSCHLUSS DES EMSAUSBAUS NACH 1945

Nach dem Ende des 2. Weltkriegs wurde der Ausbau der Ems fortgesetzt. Seitdem fließt die Ems weitgehend in ihrem heutigen Bett.

EMS UND ABROOKSBACH HEUTE

Seit ihrem Ausbau fließen die Ems, der Abrooksbach und die anderen Bäche, die zur Ems fließen, in beinahe kanalartigen, vom natürlichen Lauf weit entfernten Betten.

RENATURIERUNGSMASSNAHMEN AN DER EMs

Seit den 1980er-Jahren wird darüber diskutiert, die Ems, den Abrooksbach und andere Bäche wieder in ein Flussbett zu bringen, das sich an natürlichen Gegebenheiten orientiert. Erste Maßnahmen wurden an der Ems westlich von Greffen realisiert.

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