Ausstellung: Ein Koffer voll Hoffnung - Arbeitsmigration im Kreis Gütersloh 1955 -1973


Zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft der Archive im Kreis Gütersloh hat das Stadtarchiv in den Jahren 2012 und 2013 die Ausstellung "Ein Koffer voll Hoffnung - Arbeitsmigration im Kreis Gütersloh 1955 -1973" geplant und durchgeführt. Im Harsewinkeler Rathaus wird die Ausstellung vom 13. September bis zum 18. Oktrober 2013 gezeigt. Für diese Ausstellung wurde sie um neun Tafeln zu Harsewinkeler Themen erweitert.

Ausstellung: Ein Koffer voll Hoffnung - Arbeitsmigration im Kreis Gütersloh 1955 -1973          

Der Kreis Gütersloh hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einer Region entwickelt, die in vielen Bereichen von Zuwanderen mitgeprägt wurde. Viele von ihnen sind in den 1950er- und 1960er-Jahren aus dem Süden Europas als Arbeitsmigranten hierin gekommen.

Doch trotz seiner großen Bedeutung ist dieser Teil der Geschichte bisher nur unzureichend dokumentert. Deshalb hat die Arbeitsgemeinschaft der Archive im Kreis Gütersloh zusammen mit dem Stadtmseum Gütersloh die Ausstellung 'Ein Koffer voll Hoffnung - Arbeitsmigration im Kreis Gütersloh 1955 - 1973' erarbeitet. Für Harsewinkel wurde diese Ausstellung um neun Ausstellungsatafeln zu örlichen Themen und Biographien ergänzt, die hier zugänglich sind.

Im Mittelpunkt stehen, wie bei der gesamten Ausstellung, individuelle Lebensgeschichten von Migranten. Sie berichten, mit welchen Erwartungen sie nach Deutschland kamen, welche Erfahrungen sie machten, warum sie hier geblieben sind oder warum sie in ihre Heimatländer zurückgekehrt sind.

Grundlage für die Harsewinkeler Ausstellungstafeln sind Interviews, die der Historiker Norbert Ellermann (Rheda-Wiedenbrück)mit den Betroffenen führte oder Berichte, die von nach Spanien zurückgekehrte Migranten an das Stadtarchiv geschickt wurden. Die graphische Gestaltung der Ausstellungstafeln wurde von Christian Schröter entworfen und realisiert.

DIE RAHMENBEDINGUNGEN IN HARSEWINKEL

AUS DEM DORF BALBAITE NACH HARSEWINKEL: LIBERTATO HERRANDIZ

AKTIV IM SPANINSCHEN KULTURVEREIN: ANTONIO SORIANO ESPINOSA

AUF EIGENE FAUST NACH HARSEWINKEL: GABRIEL ORTEGA

DEUTSCHE SPRACHE - SCHWERE SPRACHE: LUISA SANTOS ERINNERUNGEN AN DIE KINDHEIT IN HARSEWINKEL  

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