Projektkurs: "Anders sein"

Der zweite Projektkurs Geschichte am Gymnasium Harsewinkel befasste sich nicht wie der erste mit einer Zeitepoche, sondern mit einem übergreifenden sozialgeschichtlichem Thema - dem Anders sein. Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern überlegten die Projektverantworliche, die Lehrer Stefan Zier und Dennis Grundhöfer sowie Stadtarchivar Eckhard Möller, wie Anders sein in der gesellschaftlihen Wirklichkeit seinen Niederschlag finden kann.


Schnell wurde deutlich, dass sich aus dem biographischen Hintergrund der Schülerinnen und Schüler Ansatzpunkte für lokalgeschichtliche Forschungen ergaben: Ob es die Situation der Flüchtlinge und Vertriebenen war, die nach 1945 aus Schlesien nach Westfalen kamen oder die Lage der spanischen Arbeitsmigranten, die in den frühen 1960er-Jahren in Harsewinkel Arbeit und Heimat fanden; ob es die Situation der türkischen und russlanddeutschen Frauen war oder konfessionelle Minderheiten wie die syrisch-orthodoxen Christen aus Kleinasien und die freikirchlich geprägten russlanddeutschen Christen - in den Familien fast aller Schüler fanden sich Ansatzpunkte auch über eigene Identirtäten nachzudenken. Hinzu kam die Themen der jüdischen Minderheit in Harsewinkel und der Verfolgung Christen jüdischer Herkunft während des Nationalsozialismus.


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