Präsentierten die Ergebnisse am 25. Juni 2026 gemeinsam in der Sitzung des Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsförderungsausschuss (HFWA) (v.l.):
Alexander Bauer (Prüfer gpaNRW), Jürgen Schwanitz (Projektleiter gpaNRW), Carmen Schlenger (Fachbereichsleiterin Bürgerdienste), Thomas Kiefer (Fachbereichsleiter Bauen / Städtische Betriebe), Bürgermeisterin Pamela Westmeyer, Michael Esken (Präsident gpaNRW) und Stefan Volmering (Fachbereichsleiter Steuerung/Interne Dienste). Die Gemeindeprüfungsanstalt Nordrhein-Westfalen (gpaNRW) hat die Stadt Harsewinkel im Rahmen ihrer turnusmäßigen überörtlichen Prüfung untersucht. Bewertet wurden die Bereiche Finanzen, Zahlungsabwicklung und Vollstreckung, Gremienarbeit, Personal, Organisation und Informationstechnik, Gebäudewirtschaft mit dem Schwerpunkt Klimaschutz sowie das kommunale Krisenmanagement.
Im Bereich der Finanzen bescheinigt die gpaNRW der Stadt Harsewinkel für den Betrachtungszeitraum bis 2024 eine insgesamt solide Ausgangslage. In den vergangenen Jahren konnten überwiegend Haushaltsüberschüsse erzielt, eine überdurchschnittliche Ausgleichsrücklage aufgebaut und das Eigenkapital gestärkt werden. Im interkommunalen Vergleich verfügt Harsewinkel zudem über eine vergleichsweise geringe Verschuldung. Gleichzeitig weist die gpaNRW mit Blick auf die Haushaltsprognosen der kommenden Jahre auf einen erhöhten Konsolidierungsbedarf hin und gibt hierzu Empfehlungen für eine nachhaltige Haushaltssteuerung.
Auch in weiteren Prüfbereichen fällt die Bilanz positiv aus. So bescheinigt die gpaNRW der Stadt eine strategisch gut aufgestellte Verwaltung mit einer langfristig gesicherten Handlungsfähigkeit. Das Digitalisierungsniveau der Verwaltung liegt im interkommunalen Vergleich über dem Durchschnitt, ebenso werden die organisatorischen und technischen Strukturen der Informationstechnik positiv bewertet. Im Bereich der Gremienarbeit bewegen sich die Aufwendungen auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau. Darüber hinaus hebt die gpaNRW die guten Strukturen im Forderungsmanagement sowie im kommunalen Krisenmanagement hervor und bestätigt der Stadt auch im Bereich Klimaschutz ein hohes Engagement, etwa durch den Einsatz erneuerbarer Energien in kommunalen Gebäuden.
Neben dieser positiven Gesamtbewertung enthält der Prüfbericht Empfehlungen zur Weiterentwicklung einzelner Aufgabenbereiche und Verwaltungsprozesse.
Die vollständige Pressemitteilung der gpaNRW zu den Prüfungsergebnissen finden Interessierte hier:
Pressemitteilung gpaNRW



